Kramer The Duke
Mein Reisebass…klein, handlich, und klingt fast wie ein richtiger.
Kramers Variante des Steinberger-Paddels ist aus Holz mit dem obligaten Aluhals. Der Bass ist Headless, die Saiten werden einfach hinter dem Nullbund eingefädelt und an der Brücke in Mechaniken gesteckt und gestimmt. Allerdings sind das keine Bass-Minituner, sondern eher Gitarrenmechaniken, so dass es nicht möglich ist, die dicke E-Saite einfach so durch das Loch zu stecken. Offenbar hat Kramer diese Tuner von den 8-Saitern übernommen, wo hinten die dünneren Oktavseiten befestigt wurden. Der Bass ist Shortscale, hat aber trotzdem noch ein verwertbares Bassfundament. Die Tonübertragung übernimmt ein Humbucker direkt am Schaller-Steg, der Seriell/Parallel/Single Coil geschaltet werden kann.
Spielt man mehr zum Hals hin, ist der Ton bassig, aber man darf nicht allzu doll reinhauen, sonst nehmen die Saiten schon mal Kontakt mit den Bundstäben auf. Dicht am Steg wird der Ton brillanter, aber hat auch weniger Fundament. Halt ein Kompromiss, aber nicht schlecht für Shortscale und schön handlich. Allerdings wäre eine Auflagefläche für den Oberschenkel wie beim Höfner schon eine praktische Sache, so kann man den Duke auch im Sitzen nur mit Gurt spielen.




















