Yamaha BB1200S
1996 endete meine 10-jährige Spielpause. Mein Washburn klang mir etwas dünn, und ich zog los, um was aktives zu suchen. Den BB1200S kannte ich noch von einem Freund, der Anfang der 80’er einen in Tannengrün hatte.
Die BB-Reihe war schon recht gut für einen japanischen Bass. Mehrstreifiger durchgehender Hals, ähnlich einem Fender C-Neck, aber etwas flacher, reversed P-Pickup, und als besonderer Clou passiv mit Tonblende oder aktiv mit Dreiband-EQ.
Der hier war in nicht so tollem Zustand, schepperte überall, und irgendein Freak hatte auf den breiten P-Bass Hals einen Sattel mit Jazz-Saitenabstand gesetzt. Der Lack hatte auch schon bessere Zeiten gesehen...
Der Preis war OK, also habe ich einen neuen Sattel setzen lassen. Die Mechaniken hatten Spiel und wurden gegen welche von einem Squier ausgetauscht.
Der Yamaha war bis 1999 mein Hauptbass. Er hat einen ziemlich großen Korpus, ist dafür aber recht leicht. Die Elektronik ist gut abgestimmt, beim Umschalten hört man kaum einen Lautstärkeunterschied, solange alle Regler neutral sind.
Die Instrumente der alten BB-Serie sieht man immer mal wieder für billig Geld bei ebay. Ein interessantes, solides Instrument.




















