Mr Peavey, an die Kanonen ...
Wer erinnert sich noch an die alten Seeräuberfilme ? Auch dort war Mr. Peavey 1 . Maat.
Bei mir spielt der Peavey Envoy nicht die Hauptrolle, aber die Rolle des ersten Maats. D.h. immer dann, wenn es um die
schnelle Nummer geht, ist er dabei.
Beim Kauf habe ich damals ungefähr 10 Kleinverstärker aller Hersteller ausprobiert, der Envoy hatte den besten Cleansound und die neste Verarbeitung. Und darauf kam es an. Da klappert nix, wie beim Fender ... ;-)
Den Speaker habe ich dann schnell gegen einen Beyma 10 M 250 ausgetauscht. Ein Superspeaker.Der Magnet mißt 20 cm, bei einem Korbdurchmesser von 21 cm!!
Der Frequenzgang läuft hoch bis 5 Khz mit einem herrlichen Rolloff und das Ding hat einen Wirkungsgrad von echten 101 db zwischen 100 Hz und 5 KHz.
Der Cleankanal bietet alle Klangmöglichkeiten, es gibt sogar einen Vintage-Schalter. Der verzerrte Kanal variiert von Vintage über Modern zu Metall.
Ich nutze den Verstärker als „Endstufe“ für das Roland GP8 oder das GP16. Und wenn ich es ganz wild treibe: der Overdrivekanal mit seinen Röhrensimulation macht auch noch Freude. Eine feine sahnige Verzerrung. Je besser die Gitarre, desto besser klingt es. In dieser Kombination ein empfehlenswertes Gerät für die schnelle Nummer. Damit setzt man sich auch noch gegenüber einer 5-Mann Combo durch.
Übrigens: nach Einsicht in die Schaltpläne ist der Verstärker baugleich mit den größeren Modellen. Es fehlen nur die Buchsen für Send/Return, Preout/Main in und Speaker. Es sind einige Drahtbrücken drin. Aber: warum sollte man sich Arbeit machen, wenn man nichts vermisst ?
Warum also mit Kanonen auf Spatzen schießen und den dicken KittyHawk rumschleppen ?
Mr Peavey, an die Kanonen ...






















