Die Ibanez Roadstar RS II 335 WH Special von 1983.
Es ist Adventszeit, ich sitze in München und langweile mich auf 30 qm inkl. Bad.
Ebay, ich komme. Ein Anfall von GAS nachts um 22:00 Uhr und 3,2,1 meins.
160 EURO weniger und 3 Wochen später steht in München vor meiner Tür ein riesiges Paket, gefüllt mit einem merkwürdigen Instrument. Meine erste Gitarre war auch weiß.
Auf den ersten Blick: fabrikneu, ohne Kratzer, fast ungespielt. Mißtrauen! Unglaublich!Eine Roadstar II ist es, eindeutig. Typ? Wohl eine RS 315, die gab es aber nur in blau und rot. Umlackiert? Nein. Originallack! EIne 335 , viele gab es davon nicht.
Die Bünde sind extrem niedrig, aber ein Traum. 2 PU ? Gab es nicht – nicht offiziell.
Korpus: Linde, das Finish einfach nur weiß, ohne Riegelahorn. Der Hals- gutes Profil, schönes Holz.
Der Sound:
am Steg rotzig, komprimierend und übersteuernd. Tapping: super. Ansprache gut. Der kleine Peavey Envoy platzt fast. Toll, es knopflert schon richtig und auch auch Jimi läßt grüßen.
Das Vibrato ist stimmstabil. Einen Hebel und zwei weitere Federn habe ich zugekauft. Mit 010er Saiten schwebt das Vibrato perfekt und da ich keinen Kunststoff leiden kann, werden die Deckel aus Riegelahorn angefertigt. Eine sau Arbeit, man sieht, wie schlecht die Kunststoffteile gepaßt haben.
Ich bin jedenfalls glücklich. Die Knöpfe in schwarz habe ich gegen chromfarbene getauscht. Ein guter Fang bei Ebay,
... 3,2,1 meins!

























