1976 arbeitete ich für 5 Mark die Stunde und erwarb meine erste Gitarre- die Ibanez Les-Paul in
cherry-sunburst. Mahagonikorpus, geschraubter Hals, Palisandergriffbrett, Inlays ... was man so braucht. Von der Fachpresse
hoch gelobt, habe ich sie bald modifiziert, mit einem DiMarzio PAF und einem X2N der extra scharfen Sorte.
Im Jahre 2003 habe ich ein paar nette Riegelahorndecken ihrem schattigen Dasein auf einem Speicher entführt. Alte Celloböden. Eine kurze Besprechung bei G. Eyb und wenige Monate später meldete die E-Mail: die Eybanez ist fertig. Eine Les Paul mit unendlichem Sustain und außergewöhnlicher Attraktivität.
Eyb-Advocaster
Die Advocaster, oder wie man eine Schokotiger baut.
Dieses nette Instrument entsteht, wenn man lange genug schottischen Hilandwhiskey mit Neckarwasser verdünnt und ein Schwiegervater den Speicher aufräumt: die "Advocaster", eine Custom-Shop-Gitarre von Günter Eyb nach meinen Wünschen gefertigt.
Die Details: auf einen einteiligen Cedrokorpus wurden Geigenböden aus Riegelahorn nach mehr als 40 Jahren Lagerung aufgeleimt und handshaped in Form gebracht.
Ibanez Destroyer
1984 spielte ich in einer Coverband und hatte Lust auf eine neue Gitarre. Ich wurde fündig auf dem Gitarrenflohmarkt von Zeckmusic. Statt 1200,-- DM nur noch 250,-- DM.
Keiner wollte sie. Gelb und häßlich, mit hoher Saitenlage und wenig Sustain.
Dabei wurden gute Zutaten verwendet: Riegelahornfurnier, Lindenkorpus, Rio-Palisander –schöne Maserung- und ein ordentliches Binding.
Gekauft! 010er Saiten aufgezogen, 5 Federn und das FloydRose runtergeschraubt . ½ Ton nach oben , der Rest bedeutet Divebomb.
Den Hals habe ich in der Halstasche vom Lack befreit. Und als Hals-PU einen DiMarzio Dualsound montiert, dessen Spule parallel geschaltet werden können.






















