Diese Ovation habe ich seit 1983 und bin, wie am Tag an dem ich sie im Musikgeschäft zum ersten mal gespielt habe, immer
noch von ihrem Klang begeistert. Elektrisch und akustisch.
Die Decke ist im Laufe der Jahr nachgedunkelt. 2003 musst ich eine Neubundierung machen lassen weil die Bünde aufgrund der vielen Gigs total heruntergespielt waren.
Dieses Modell 1615-Legend besitzt lediglich ein Volume-Potie um die Verstärkung zu regeln. Jedes Saitenpaar hat seinen eigenen Piezo-Reiter.
Einziges Manko an dieser Gitarre ist der Wechsel der Batterie für den Pre-Amp. Um die Batterie zu wechseln muss man die
Saiten lockern und im Inneren einen schwer zu erreichenden Metallbügel aushängen. Das ist eine ziemliche Fummelei. Ist
aber im Laufe der Jahre zur Routine geworden.
Tja, glücklicherweise haben die neueren Modelle sehr flexible Lösungen für den Batteriewechsel.
Jedenfall ist der Pickup so gut auf die Gitarre abgestimmt, das der Sound nicht per EQ geregelt werden muss. Somit reicht die Lautstärke-Regelung vollkommen aus.
Die Bespielbarkeit ist natürlich geschmacksache. Ich komme mit diesem Ovation-Hals wunderbar zurecht. Ab und zu wäre ein Cutaway hilfreich wenn es in die oberen Lagen geht. Na ja man muss auch ohne Cutaway leben und spielen können.
Zu hören ist diese Ovation-Modell auf einigen CD´s von "Electric-Light-Orchestra" (Jeff Lynn) der spielt sie auch heute noch und hat sie auch mit den "Travelling Willburys" eingesetzt. Paul McCartney spielt auf "Wings over America" ein gleiches Modell in der Custom-Version, also mit geschnitzter Brücke.



























