Die Takamine EN-18 C ist in den Endneunzigern entstanden und ist wohl bei Takamine so eine Art Top of the Line -
Instrument.
Jedenfalls sind Bespielbarkeit und Optik allererste Sahne. Intarsienarbeiten um das Schalloch und am Hals zeigen das sehr deutlich.
Das Perlmut-Binding um den Korpus ist ohne jeglichen Makel und sieht klasse aus.
Der Sound ist zwar sehr ausgeglichen und hat mich im ersten Moment nicht vom Hocker gerissen hat aber irgenwie Potenzial erahnen lassen.
Es hat sich doch mal wieder bewiesen, dass Acoustic-Gitarren sich im Laufe ihres Lebens, wenn sie viel gespielt werden, ihren Ton verbessern und vervollkommnen. Das ist auch bei dieser Gitarre geschehen. Nach ca. 50 Gigs und vielen Proben hat sich der Sound der Takamine in Richtung voluminös und über alle Frequenzen so positiv verändert, derart, dass ich beinahe bei jedesmal auf den auffallend tollen Sound dieser Gitarre angesprochen werde. (auch von Gitarristen).
Das Pickupsystem und die Regelmöglichkeiten sind zwar sehr vielseitig und sogar beleuchtet, toll auf dunklen Bühnen, habe ich aber nicht in Gebrauch. Man kann mit einem kleinen Kippschalter den EQ abschalten. Mache ich immer. Ich spiele die Gitarre über einen
AER Domino Acoustic-Amp an dem die Klangregelung auch Flat eingestellt ist.
Zur Zeit spiele ich mit ELIXIR-Saiten der Stärke 12er. Die halten echt ewig und klingen klasse.
Das Griffbrett und die Bünde sind von allererster Güte.
Der Cutaway ermöglicht das spielen bis in die obersten Lagen und erfüllt seinen Zweck sehr gut.
Die Brücke ist zweigteilt um Intonationsprobleme auszugleichen. Perfekt kann ich nur sagen. Darunter sitzt der Keramik Pickup. Excellent.
Der Batterieverbrauch hält sich in Grenzen, allerdings sollt man immer eine Ersatzbatterie dabei haben. Pflicht.
Über die verwendeten Hölzer kann ich nichts genaues sagen. Ich denke aber dass die Decke aus Fichte ist und das Griffbrett aus Ebenholz.


























