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Career Les Paul Custom

Seit nun 3 Wochen besitze ich eine Career Les Paul Custom und ich muss sagen ich bin bisher sehr zufrieden! Diese Gitarre kann man überhaupt nicht mit den aktuellen Modellen der Les Paul Reihe vergleichen. Zum Alter der Gitarre wurde mir gesagt, da ich den Produktionszeitraum nicht kenne, dass diese Les Paul wahrscheinlich in den 70er oder Anfang der 80er Jahre hergestellt worden ist.

Infos zur Gitarre:
- Career Les Paul Custom
- Baujahr zwischen den 70ern und 80ern
- Geleimter Hals
- Block Inlays
- Beidseitiges Binding
- Goldene Hardware ( Neue von Schaller )
- Gestempelt mit “Made USA“ und vierstellige Seriennummer
- Altes Career Logo
- Mahagonibody

Jeder Kenner der Marke Career staunt sicherlich über die Gravur “Made USA“. Dazu eine kurze Erklärung der Firma Knauer, die in Deutschland für den Vertrieb von Career zuständig ist: „Der Markenname Career ist in Deutschland auf die Firma Gerhard Knauer Großhandel eingetragen. Unsere Instrumente werden ausschließlich in China oder Korea gefertigt. Mit USA Fertigung hatten wir nie etwas zu tun. Dieses alte Logo hat vor vielen Jahren einer der damaligen asiatischen Hersteller entworfen und zur Verfügung gestellt, wir haben es aber das letzte Mal vor mehr als 10 Jahren benutzt. Es kann also gut sein, dass der Hersteller damals mit diesem Logo in den USA produziert hat. Diese Instrumente wurden aber soweit wir wissen nie in Deutschland vertrieben.“. Das heißt, es könnte sich hier um eine sehr selten gewordene Career handeln.

Bis auf ein paar winzige Kratzer ist die Les Paul in einem sehr guten Zustand. Zum Sound: Trocken gespielt ein sehr warmer und bluesiger Sound mit viel Sustain. Verstärkt hat sie mit den orig. PU´s sehr viel Tiefe und etwas weniger Höhen. Der Sound geht auf jedenfall in eine eher progressivere Richtung a la King Crimson und Co. Da es sich hier aber um keine Gibson handelt, sollte man berücksichtigen das die Humbucker nicht die Allerbesten sind. Daher werde ich wohl in naher Zukunft die PU´s gegen Seymour Duncan´s austauschen. Den SH-2 Jazz in der Halsposition und den SH-4 Jeff Beck in der Brückenposition.

Diese Les Paul kann auf jedenfall mit den Epiphone Modellen und alten Ibanez Les Paul Kopien mithalten. Die Kopfform der Career gefällt mir ohnehin besser als der etwas merkwürdig aussehende Kopf der Epiphone Modelle. Die Bespielbarkeit des Halses ist der absolute Wahnsinn. Der Hals hat die originale Halsbreite der Gibson Les Paul 1957 Custom. Die Halsdicke ist etwa 2,0mm geringer als beim Original, was mir mit meiner kleinen Wurstfinger Hand sehr entgegenkommt. Die Dicke des Korpus ist ganze 5mm dünner als der bei einer Epiphone Custom. Das Gewicht entspricht trotzdem noch einer original Les Paul.



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