Der Hersteller mit dem großen "F" hat zwar reichlich Signature Gitarren im Programm, die vielen Bass Heroes welche mit seinen Instrumenten ihren guten Namen erarbeiteten aber weitgehend vernachlässigt. "Mr. Lakland" Dan Lakin hat sich dieser Bassisten angenommen und präsentiert zum Beispiel Joe Osborn, Jerry Scheff und eben Bob Glaub Modelle. Mir ist dieser Studio- und Sessionbassist schon seit langem ein Begriff. Während ich ihn im Fernsehen mit Tom Petty und seinen Heartbreakern einen schwarzen Jazz Bass spielen hab sehen und er mit John Fogerty einen StingRay spielte gabs in einer Story im Fachblatt (seligen Angedenkens) ein Foto von einem schwer modifizierten Fender mit drei oder vier Pickups.
Bobs Lakland Bass basiert allerdings auf einem Früh60er Precision. Nicht zuletzt wegen der leichten Hipshot-Mechaniken (bei Skylines lizenzierte Kopien) ist dieser Bass wunderbar ausbalanciert. Die Lakland-Bridge mit der massigen ovalen Grundplatte erlaubt Saitenführung durch den Korpus oder die Brücke. Der Tonabnehmer stammt von Lindy Fralin. Das Candy-Apple-Red-Finish basiert auf dem dunklen, goldgrundierten klassischen Rot, es ist jedoch eine zusammengerührte Metalliclackierung, zwar perfekt gearbeitet - man sieht aber bei entsprechendem Lichteinfall die körnige Struktur.
Die Skyline Serie baut Cort in Korea, das elektrische wird in Chicago montiert. Leider sind die Optionen bei den für den Normalbassisten bezahlbaren Skylines kräftig zusammengestrichen worden - den Skyline Bob Glaub kriegt man nicht mehr in diesem tollen Rot.




















