Wie ich so durch die Seite stöbere sehe ich die Strat Lyon von Washburn und so werde ich mal ihre Schwester announcen :-).
Es ist ein Lyon Telecasternachbau von Washburn. Cremeweiß Standard HW. Die Saiten gehen _nicht_ durch den Body.
Ich bekam das Brett von einem verzweifelten Death Metaller, der das Ding gekauft hatte und sich wunderte, daß sie seine Musikrichtung nicht richtig bediente. (Gruß an TvN von Substance of dream).
Die Gitarre brummte sehr stark. Ich habe sie mir dann gründlich vorgenommen und jetzt benutzt sie meine Tochter zusammen mit einem Champ12 Fender Voll-Röhrenamp und einem AX5 FX von Korg oder mit einem Transistorverstärker namens Poker (30Watt Koffer) dann mit Ibanez tubescreamer und der "Ratte" als Verzerrer.
Erstmal baute ich das Brett total auseinander und schirmte alles mit Kupferfolie ab. Versuche mit Leitlack schlugen fehl. Auch die Kabeldurchführungen und das Schlagbrett wurden abgeschirmt. Dann ersetzte ich die Coils durch einen Set original TEXAS Fender Tele coils und wechselte den 3-Way gegen einen 4 Way Switch aus, mit der zusätzlichen Schalterstellung, das beide coils serial laufen. Der Hals TA nesitzt außerdem noch eine Phasenumschaltung, so daß bis zu 8 Sounds möglich sind.
Die Holzverarbeitung von Washburn ist besser als die der heutigen Fender Billigteile aus Fernost. Das Brett hat einen guten Tele-Twang und durch die schweren Texas Coils ist sie etwas satter im Sound und geht gut mit Blues C&W und ist als Einsteigergitarre für meine 15 jährige Tochter sehr gut geeignet.
Die Saitenlage ist gut, der Hals hat Hartholzeinlagen und ist dünn. Sie ist auch nicht so schwer wie zB eine Les Pauls.
Ich bezahlte damals 170 DM. Heute wurde ich sie nicht mehr für das 10 fache hergeben. :-) Jetzt sind bie beiden Washburn Löwen (Strat und Tele) zusammen.





















