Als ich noch Unterricht für klassische Gitarre genommen habe, hat es mich doch schon gereizt auch E-Gitarre zu
"lernen". Ich ging also in ein Musikgeschäft und kaufte dann einfach nach kurzer Beratung die Ibanez RG-270, die
damals noch 700 DM gekostet hat. Das war vor ca. 7 Jahren (1998) und damals hatte ich überhaupt keinen Plan worauf zu
achten war.
Anfangs war ich mit dem Sound nicht sehr zufrieden, weil ich doch immer so klingen wollte, wie x ( freie Variable ;)). Und das tat es nie wirklich. Erst im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass die Pickupauswahl, Toneregler-(an Gitarre) und Equilizer-Einstelluingen(am Amp) eine entscheidende Rolle spielen, und ich lernte den Charackter meiner Gitarre zu schätzen. Irgendwann wurden die Pickups durch neue ersetzt, was zusätzlich eine wesentliche Verbesserung der Klanges zur Folge hatte.
Ich hab mich für DiMarzio Picks entschieden:
- Hals : Paf-Pro
- Mitte: HS-2
- Steg : FRED
Mit dieser Kombination können warme sahnige, aber auch obertonreichen Sounds erreicht werden. Im Clean-Bereich ist
sie jetzt nicht so stark, aber dafür gibt es ja Effektgeräte.
Bis vor kurzem dachte ich verstärkt daran, mir eine neue Klampfe zu kaufen. Da ich jetzt aber mehr die Meinung vertrete, dass der Großteil der Musik vom Musikanten und nicht vom Instrument an sich abhängt, möchte ich mich nicht der Illusion hingeben, dass eine neue(teurere) Gitarre aus mir nen besseren Gitaristen macht. Dazu ist die Ibanez einfach zu gut.
Übrigens ist das (Floyd-Rose licensed)Tremolo fixiert, da es nicht sehr stimmstabil ist und es sind etwas dickere Seiten drauf. Ich glaube 10er. Der dünne Hals ist mir sehr angenehm.
Mein Fazit: gute Klampfe mit berechtigt gutem Ruf
Tip: spielt mit euren Einstellungen rum, wenn ihr mit dem Klang eurer Gitarre unzufrieden seid, manchmal lohnt sichs!




















