Was macht man, wenn man auf dem Motorrad eine Gitarre zum Club-Treffen mitnehmen möchte, man dafür aber nicht seine OVATION oder gar die dickbäuchige IBANEZ Concord 12 oder EPIPHONE EJ 200 mitschleppen möchte? Man kauft sich einen kleineren Eierschneider. Nichts anderes war die Intention, die mich zu dieser Klampfe gebracht hat. Sie sollte halbwegs klingen und wenn mal was drankommt, dann sollte es nicht gleich einen Herzinfarkt kosten. Diesem Anspruch wurde sie bislang mehr als gerecht. Sie klingt gut und hat alle Touren bislang bestens überstanden. Klassisches Dreadnought-Design gepaart mit einem relativ günstigen Preis/Leistungsverhältnis. Was will man mehr, wenn
es um Lagerfeuer-Lala geht?
Dass auf diese Weise die Saiten relativ schnell dumpf klingen und das Sustain recht schnell auf der Strecke bleibt ist klar. Das stört die Lagerfeuer-Romantiker aber kaum. Der Moment zählt und davon gibt es zahlreiche.
Mit neuen Saiten muss ich dann jedes Mal wieder feststellen, dass sie eigentlich besser klingt, als man es aufgrund des Preises zunächst vermuten würde. Dann denke ich doch ab und an, dass sie als Treffen-Klampfe vielleicht doch zu schade ist. Bis zum nächsten Treffen stimmt das dann auch.
Zu den verwendeten Hölzern oder irgendwelchen kontruktionellen Besonderheiten dieser Gitarre weiß ich leider absolut nichts zu berichten. Wie gesagt, ich brauchte eine Gitarre für Mucke auf diversen Motorradtreffen. Und dafür ist sie mehr als gut genug.
Gekauft 1999 für 201,96 Euro (umgerechneter DM-Kurs)
























