FENDER Telecaster Custom
So wie es zur Stratocaster mit der 50s, 60 und 70 Stratocaster eine Sammelserie (Collectibles) gibt, so gibt es eine ´72er Classic-Serie zur Telecaster. Dies hier ist ein Baustein dieser Telecaster-Serie - die ´72 Telecaster Custom
Irgendwie ist sie das Bindeglied zwischen einer Standard-Tele und der ´72 Telecaster Deluxe bzw. der ´72 Telecaster Thinline, die es aber auch in verschiedenen Versionen gibt. Weit verbreitet scheint die ´72 Custom nicht zu sein. Immerhin hatte sie ihren Auftritt im U2-Video zu -Vertigo-.
Die Bespielbarkeit entspricht erwartungsgemäß der einer Telecaster - klar.
Der Bridge-PU twängt wie es sein soll. Dafür kauft man sich eine Tele ja schließlich. Der Wide-Range Humbucker klingt eine Portion voller, wärmer, runder als der übliche Lipstick-Single-Coil. Die PU-Steigerung erhält man mit 2 Wide-Range Humbuckern mit der ´72 Telecaster Thinline bzw. der ´72 Telecaster Deluxe. Die ´72 Custom und vor allem die ´72 Deluxe sollten irgendwie wohl mal die Brücke zu den Les Paul-Spielern schlagen. Ein mutiges Unterfangen, denn mal ehrlich, welcher eingefleischte Les Paul-Fan sattelt bloß wegen eines Humbuckers und einer Les-Paul-ähnlichen Schaltung (Toggle-Switch) und Reglerkonfiguartion (2 Volumen-, 2 Ton-Regler) auf Telecaster um? Da könnte man auch versuchen, einen Fuchsschwanz an den neuen GTI zu pappen und hoffen, dass die Manta-Freaks künftig an den Wörthersee fahren. Damit es keine Mißverständnisse gibt - ich fahre weder das eine noch das andere. Primär erreicht man mit der ´72 Custom wohl am ehesten den Telecaster-Spieler, der das Telecaster-Klangspektrum erweitern möchte und eine Ergänzung zu seinem Liebling sucht.
Grundsätzlich ist man mit einer Tele-Standard nicht schlechter oder besser bedient, als mit der ´72 Custom und umgekehrt. Von daher: nice to have.
UVP: 999,- Euro, gekauft 2003 für 720,- Euro inkl. FENDER Deluxe Gig Bag




















