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Ibanez RG 505

Meine erste E-Gitarre, gekauft irgendwann im Frühjahr 1999 für umgerechnet ca. Euro 730.- Sehr angemehm zu spielende Gitarre im Schwermetall-Look. Body aus Linde (Basswood). Zweiteiliger Bergahornhals mit flachem D-Shape (Flitzefingerhals, dünn), Palisander Griffbrett, sehr sauber eingesetzte Jumbo-Bünde, 2 HB und 1 SC sowohl clean als auch im verzerrten, Bereich angehehm und doch brachial (SC alleine etwas dünn und stechend), Gotoh Mechaniken, komplett schwarze Hardware lizensieres Floyd-Rose Tremolo, 10-46 Ernie Ball Slinky Regular Saiten

Die Gitarre war ab Werk super Eingestellt und sehr vielseitig. Ich habe sie aber vor kurzem etwas modifiziert:

Das FR ist jetzt festgesetzt, Locking Nuts geöffnet, die beiden Kippschalter können die Humbucker, einzeln seriell (Standard) oder paralell schalten. Die Parallele Schaltung bewirkt eine Absenkung der Bässe und eine Anhebung der Mitten und Hochmitten, insgesamt also eine Annäherung an den Sound einer Strat.Die Gitarre hat somit 9!! verschiedene Schaltungen anstatt der normalen 5.

Sie spielt sich sehr gut, der Hals ist gewöhnungssache da er sehr dünn ist, erlaubt aber dadurch ultraschnelle Läufe.

Das Gewicht der Gitarre ist durch den leichten Korpus und den dünnen Hals gering.

Der Sound ist bauartbedingt unverstärkt sehr höhen- und basslastig, der Mittenbereich fällt sehr dezent aus. Die Tonabnehmer gleichen dies aber teiweise wieder aus, so dass insgesamt ein einigermaßen ausgeglichener Ton aus der Buchse kommt. Durch die elektrische Modifikation ist diese Gitarre trotzdem sehr vielseitig und eigentlich für jeden Musikstil geeignet, man kann aus ihr praktisch jeden Sound von Tele bis Les Paul herauskitzeln.





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