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Hoyer

Auch diese Stueck habe ich in EBay gefunden. In Ermangelung genauerer Daten ueber dieses Klangholz zitiere ich auszugsweise den Angebotstext des Verkaeufers: Sammlungsaufloesung Wurde von mir 1963 vom Gitarristen der Katharina Valente gekauft. Muesste ca. 1958 gebaut worden sein.

Der Hals ist breit wie bei einer Klassikgitarre, und flach, der Korpus erinnert eher an die Django Reinhard Gitarre. Der Klang ist sehr voll und warm, eher laut,sind momentan eher dünnere Saiten aufgezogen (0,10er). Laesst sich butterweich spielen.

Die Zargen sind aus massivem Riegelahorn hergestellt. Beim Boden bin ich mir nicht 100 sicher, ob er nicht gesperrt ist oder nicht. Ich denke aber eher nicht. Die massive Fichtendecke hat in der oberen Struktur altersbedingte Haarrisse im Lack. Ist nicht im Holz. ...... 100 original, nichts verbastelt oder rumgeschraubt. ...... Der Tonabnehmer wurde im Hoyer-Werk serienmaessig installiert. Es steht keine Markenbezeichnung darauf. Aber er klingt fantastisch sauber und glockenrein.

Soweit einmal der Angebotstext. Ich habe die Hoyer im August 2004 ersteigert. Sie hat mich einfach schon durch Ihre ungewoehnliche Form fasziniert.(Koffer dazu?? --gibt es nicht fertig zu kaufen. Ist eben eine ungewoehnliche Form !)

Zu spielen ist sie wirklich butterweich, ich habe íhr die 0,10er Saiten belassen.(ist doch besser für die Decke..) Für mich ist nur die Breite des Griffbrettes gewoehnungsbeduerftig. Aber es geht. Besonders nett finde ich den ins Griffbrett integrierten Tonabnehmer, der wirklich eine gute Figur am Verstärker macht. Ich habe versucht mehr ueber dieses Stueck zu erfahren, leider ziemlich erfolglos. Moeglicherweise handelt es sich dabei um eine Einzelanfertigung, ich weiss es aber nicht.

Sollte irgendwer mehr ueber diese Hoyer wissen, so waere ich dankbar wenn er mir dieses Wissen auch zukommen laesst. Inzwischen wir sie halt einfach nur gespielt und darf mit meinen anderen Gitarren mitklingen.



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