Die '59er Les Paul Std. ist meine absolute Lieblingsgitarre und mein
Hauptinstrument auf der Bühne und im Studio. Dieses Schätzchen habe ich ca.
1997 erworben. Die Geschichte dazu kann man übrigens auch im "Gitarre & Bass
"-Sonderheft "Gibson-Special" nachlesen.
Diese Les Paul hat - wie man auch auf meinen CDs (
Dies bedeutet, dass ich selten einen Fußschalter/Kanalumschaltung benutze, da ich jede Soundvariation, von clean bis übersteuert, mit der Gitarre regle. Die PAF-Pickups klingen gleichermaßen warm, wie auch "kehlig" und voll. Hinzukommt, dass die Gitarre für eine Les Paul extrem leicht ist (ca. 3,7 kg).
Bereits ohne Verstärker gespielt hört man einen unglaublich lauten und hölzernen Sound, und die Dynamik-Bandbreite ist bereits voll zu erkennen. Die Gitarre habe ich mit den Original-Bundstäbchen erworben, die damals allerdings fast so plan waren wie das Griffbrett... ich habe sie noch eine Weile gespielt, was allerdings ziemlich mühevoll war.
Vertrauensvoll habe ich die Paula dann zu dem
Gitarrenbauer Boris Dommenget gegeben (er ist der einzige, dem ich diese
Gitarre anvertrauen wollte!), der sie mir dann perfekt (!) neu bundiert hat.
Der Unterschied zu originalen (frischen) Bundstäbchen ist nicht erkennbar.
Übrigens: Der Hals einer originalen 59er ist keinesfalls so extrem dick, wie bei den Historic-Reissues, er liegt zwar satt in der Hand, hat aber ein viel "natürlicheres" Profil - absolute Ideal-Maße, wie ich finde.
Das Sunburst der LP ist stark zum "Honey Sunburst" gefaded (unter dem Schlagbrett, und unter den Bakelite-Teilen leuchtet es noch richtig cherry-rot. Ebenfalls erkennbar, und schon etwas mehr gefaded, an der Stelle, wo einmal das Bigsby gesessen hat.
Sold! Die schöne Paula ist leider verkauft... Die Sorge um Diebstahl, Beschädigung war letztlich doch ziemlich groß (die stolze Summe hat die Entscheidung natürlich auch leichter gemacht)... Mit meinen anderen Gitarren und neueren Les Pauls kann ich im übrigen auch prima Musik machen..!
















