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Gibson ES Trini Lopez (1965), Patentsticker Pickups

Die erstmals 1958 vorgestellte ES 335 ( ES - für Elektrik - Spanish ), so genannte Halbresonanz, da sie einen durchgehenden Systemblock hat, der mit dem Hals eine Einheit bietet, und der Body sonst hohl ist, hat eine Menge Anhänger gefunden. Auch ich zähle mich dazu, da ich in meiner aktiven Zeit vorwiegend Gitarren dieses Typs benutzte.

Schier endlos ist die Zahl der Grossen die diesen Typ einsetzten. So mag es auch nicht verwundern, dass eben eine Menge Variationen, wie eben dieses Trini Lopez - Modell existieren, die zwar den totalen 335 er Sound haben, aber durch verschiedene Modifikationen auffallen. Hier ist ganz besonders der Headstock interessant, der nicht die bei Gibson übliche "Buchform" hat, sondern die bei Fender typischen Merkmale aufweist. Weiters sind auch die Schallöcher nicht die Typischen F- Löcher, sondern die so genannten "Diamonds".

Was diese Gitarre ganz besonders auszeichnet, ist erstens die Bestückung der PU aus jener Zeit, eben die so genannten "Patentstickers", aber das Non Plusultra ist der ABSOLUT authentische Sound.

Ein Freund, der alle ES Modelle in seiner Sammlung hat, war schlechthin von den Socken, als er sie live hörte. Über einen Fender, Vox und Marshall verglichen - Habe nie eine Bessere gehört !

Und nachdem ich Ende der 60er und Anfang der 70er selbst diese Modelle spielte, kann ich diese Aussage nur unterstreichen !

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