Ibanez Modell 2364 Lucite
Baujahr 1970
Es gibt ja so gut wie kein Gitarren oder Bassmodell das die Japaner nicht kopiert haben. Und so natürlich auch die Ampeg Dan Amstrong Lucite Gitarre. Man hat sich weitgehend an das Vorbild gehalten, vor allem was den Body aus Lucite ( Acrylglas ) und die Schlagplatte sowie die Kopfplattenabdeckung aus Melamin ( ich nenns mal Funderplatte, oder Maxplatte ) anbelangt.
Was die Ausfräsung für den PU - für den Wechsel des nur mit einem PU ausgestatteten Originals anbelangt - das hat man sich erspart. Anstattdessen setzte man zwei Humbucking PU von Maxon ( wie zu dieser Zeit bei den Japanern üblich ) an diese Stelle, was nicht unbedingt dem Originalsound förderlich war. Auch bei der restlichen Hardware beschritt man die für die Zeit üblichen japanischen Wege. Mechaniken in schlechter Qualität.
Die von Dan Amstrong gewählte Bridgekonstruktion ersetzte man durch eine Tune-O-Matic ähnliche Bridge, und einen angeschraubten Saitenhalter. Die Elektronik besteht aus einem Dreiwegeschalter, einem Volumen und einem Tonpoti. Der Hals wurde wie beim Original mit 24 Bünden ausgestattet, und ist ebenso wie das Vorbild bis zum letzten Bund einwandfrei bespielbar. Im grossen und ganzen ist die Ausführung der Gitarre als sehr gut zu bezeichnen, wären da nicht diese PU, die schlechten Mechaniken, sowie auch die aus dieser Zeit bekannten Mängel der Galvanischen Eigenschaften der Metallteile aus dieser Ära.
























