Gibson B.B.King Lucille

Gebaut wurde die Gitarre 2004, konstruktiv entspricht die Lucille einer Gibson ES355 mit verschlossenen
F-Löchern. Das bedeutet dreiteiliger Ahorn-Hals mit Ebenholz-Griffbrett, Ahorn-Laminat-Body mit
eingeleimten Sustainblock.
Daraus resultiert wihl auch die Tatsache, dass die Lucille, für eine Semi-Accoustic, verdammt schwer ist.
Der Hals erinnert an den berühmten halben Baseball-Schläger.
Die Elektrik setzt sich aus zwei Gibson P490-Pickups und einem Vario-Switch und zwei Outputjacks, für
Stereo-Betrieb zusammen. Dies bedeutet eine ziemlich aufwendige Verkabelung im inneren der Gitarre.
So lässt sich jeder Pickup über einen anderen Amp wiedergeben.
Der Sound ist schon knackig und präsent, was wohl der konsequenten Ahornkonstruktion zu schulden ist.
Am Amp gibt sie, wie sollte es auch anders sein, Blues-Töne in feinster Güte vo sich. Die Sounds sind
warm, transparent, nichts mit Mulm oder Matsch.
Der Steg-Pickup kann aber auch aggresiv und durchsetzungsfähig, wenn man denn will.
Mit dem Vario-Switch lassen sich näselnde oder Out-Of-Phase-Sounds erzeugen.