LAG ThinlineEine LAG Thinline, "purple sunburst". Halbakustik mit Sustainblock in der Mitte, Mahagonybody mit Ahornplatte obendrauf, Ebenholzgriffbrett. Zwei Seymour Duncans (Jeff Beck und Pearly Gates), die man beide mit push-pull splitten kann.
Richtig lustig ist der dritte Poti, der einen aktiven Mittenboost bzw. -cut bewirkt. Damit bringt man sie entweder so richtig zum Schreien, oder man splittet beide Pickups und zieht die Mitten raus: das gibt dann so einen krispen, irgendwie princigen Sound.
Ich hab sie seit Anfang der 90er, und unser Verhältnis hat etwas von einer Liebesbeziehung: Am Anfang immer feuchte Finger vor Aufregung, Gewöhnungsphasen, Beziehungsstress, eben Ups and Downs. Als ich mir ne andere gekauft habe, war sie eifersüchtig. So richtig klasse ist es mit uns beiden, seit ich sie bei André Waldenmaier habe liften lassen - jetzt ist ein Wilkinson-Tremolo drin. Das war noch mal ein Soundsprung; hätte ich nicht gedacht.
Als ich sie gekauft habe, lag meine Entscheidung zwischen verschiedenen PRS und dieser hier. Die Wahl war klar. Anfang 2003 habe ich wieder ein paar PRS angetestet und war schon fast so weit, mir eine anzuschaffen. Aber dann: Ich hab meine LAG in den Shop mitgenommen, A/B-Vergleich gemacht, und aus war's mit den PRS. Hat mir ne Menge Kohle gespart.



















