Hier nun ein kleiner Bericht zu meiner zweiten Lady in Black, einer Aria Pro II Ma-20 aus der
Magna-Serie.
Hier halten sich die Modifikationen meinerseits in Grenzen, lediglich die Pickups und die Elektronik sind komplett neu. Aber erst kurz zur Gitarre.
Ich habe sie vor ca. einem Jahr für knappe 100 Euro bei Ebay erstanden. Sie sah recht kümmerlich aus auf ihrem Bildchen, traf aber genau meinen Geschmack. Vom Aufbau her ist sie im Grunde eine Heavy-Strat in typischer Manier: geschraubter Hals, 24 Bünde, Tremolo-System und HSS-Tonabnehmerbestückung. Dazu die übliche Elektronik mit 5-way-Switch, Volume und Tone.
Die Gitarre dürfte über 10 Jahre alt sein, was man ihr halt doch auch ansieht. Der Lack ist nicht mehr so frisch, auch umfangreiches Polieren will ihn nicht so recht wiederbeleben. Seis drum. Als EMG-Fan wurde mir schnell klar, das die Standard-PUs mich nicht glücklich machen. Sehr sehr wenig Output, richtig schwach auf der Brust. Natürlich kann es sich dabei auch um einen Defekt gehandelt haben, who knows...
Jedenfalls konnte ich bei Ebay recht günstig das Steve Lukather Set ergattern, mit einem EMG 81 und zwei
SA (?) Singlecoils. Durch die beiden SAs sind ganz andere Klangfärbungen möglich als mit meiner RG270,
was letztendlich auch der Anreiz für mich war die Gitarre zu erwerben. Die Palette reicht von knackien
Cleansounds hin zu schönen blusig-angezerrten Klängen. Durch den 5-Way-Switch ergeben sich so recht viele
Soundvarianten.
Auch hier habe ich das Tone-Poti aus dem Signalweg genommen, ich kann mit den Dingern einfach nix
anfangen.
Auch die Aria könnte dringed eine Abrichtung der Bünde gebrauchen, naja wen wunderts, sie ist auch nicht mehr die Jüngste. Die Bespielbarkeit ist dennoch überraschend gut, wobei das recht klobige Tremolosystem mit seinen sehr großen, massiven Saitenreitern der Anschlagshand mitunter doch arg im Weg ist. Evtl. wird es hier auch einmal einen Austausch geben, wobei ich ansich nicht mehr viel Geld in die Gitarre investieren möchte, sie ist einfach schon sehr "worn out", wie es so schön heißt. Bis es dann soweit ist, bietet sie aber klanglich noch weiter treue Dienste.


















