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Mein Schätzchen

So. Ich hoffe ihr verzeiht mir das ich erst ein bischen abschweife. Das ist meine erste (teilweise) selbstgebaute Gitarre. es sollte zumindest von der Form her eine Strat sein, da meine erste (leider verkaufte) Gitarre ebenfalls eine Strat war. So war der Entschluß schnell gefasst, doch hätte nie gedacht das soviel Arbeit damit verbunden ist. Doch schließlich und endlich ist Sie fertig. Hier ein paar technische Details:

Holzauswahl:
Korpus: Erle
Hals: Ahorn mit Palisander-Griffbrett
Genaueres zur Holzwahl: Erle hab ich vor allem wegen dem Obertonreichen und warmen Sound genommen, der meiner Meinung nach gut zu einer Strat passt. Ein weiterer Grund war die kaum sichtbare Maserung, wodurch sich der Korpus ausgezeichnet lackieren ließ. Zum Ahornhals gibts ja nicht viel zu sagen. Gutes Attack und Sustain, war meine erste Wahl.
Tuner: Kluson Roundbacks CTM
Tremolo: Collins TM106BK (ich weiß, nichts besonderes, aber erfüllt sein Zweck ausgezeichnet)
Tonabnehmer:
Steg: Seymour Duncan SHR-1 Hotrail

Mitte und Bridge: Zwei Single Coils, über Ebay erstanden, weiß nicht genau was für n Hersteller. Auf der Grundplatte steht was von Schaller oder so?
Hals: etwas kräftigeres D-Profil, 21 medium-Bünde, normale Dot-Inlays
Sämtliche Abdeckungen (Schlagbrett usw.) sowie Schrauben etc. sind von Rockinger.

So...jetzt noch was zum Sound generell. Beim Steg PU gibts eine Besonderheit. Der Hotrail läuft nicht über die Tone-Potis, nur das Volume kann geregelt werden. Also ähnlich wie bei der Tom Delonge Signature Srat von Fender. Sonst ist die Schaltung ganz normal, 5 Wege Schalter. Der Hotrail bringt natürlich das ziemliche Brett, kein Mulm, keine undifferenziert auch bei höheren Gain-Stellungen. Die Singlecoils sind sehr gut im cleanen Sound, schöner Klang. Der Hals Pu ist bedingt auch wür Crunch Sounds geeignet, bei mehr Verzerrung bekommen beide Singlecoils schnell Probleme, aber dafür sind sie ja auch nicht gedacht. Die Gitarre ließ sich auch sofort ohne großes Einstellen super bespielen. Hät nicht gedacht das das so einwandfrei funktioniert. Nur ein wenig Halskrümmung verändert, Oktavreinheit eingestellt, und los gings! Die Lackierung übrigens, ist orientiert an der der Gibson SG Supreme, also ein grün-metallic, das zu den Cutaways in ein schwarz-metallic Ton übergeht. also würden die modernen Lackforscher es wohl als green-black-metallic-burst bezeichnen :-).

Zum Schluß bleibt mir noch zu sagen, dass ich echt Stolz bin auf das was daraus geworden ist, und diese Gitarre wohl immer mein Eigen bleiben wird. Vielen Dank an alle, die diesen Text lesen und sich die Gitarre ansehen.

..so, hab endlich 'n paar (hoffentlich) bessere Bilder machen können. Danke und viel Spaß!!...



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