Gibson Les Paul Doublecut
Nachdem ich vor 6 Jahren meine klassisch schwarze Paula gebraucht erworben hatte, und über privat an eine fantastische Nighthawk gekommen war, fehlte mir noch eine Art Mittelstück für meine kleine Sammlung. Ich wollte irgendwas, was leicht ist, aber trotzdem Dampf macht. Ich testete eine Menge SGs an (auch Kopien, die nichtmal schlecht waren), aber so ganz überzeugte es mich nicht. Auch optisch fand ich die schlichten Oberflächen der Standard-SGs nicht gar so pralle (auch wenn es kultig sein mag).
Nach ein wenig stöbern fand ich im Internet einen Artikel über die Les Paul Doublecut und konnte alsbald in meiner Heimatstadt Berlin mal eine Probespielen. Auch wenn sie nicht so viel Biss hatte, wie ich es mir erhoffte, so fand ich das Gesamtkonzept schon sehr gut (Pickups kann man ja tauschen).
Nur mit das Plain-Gold-Top bei meinem Händler fand ich wiederum nicht passend zu meinen restlichen Stücken. Über privat kam ich nun an diese Paula, die mich optisch und auch vom Gewicht (subjektiv würde ich sagen, dass sie noch leichter ist, als jene, die ich im Laden gestest habe) her überzeugte.
Hier ein paar Specs:
- 98er Baujahr (laut Seriennummer in Kalamazoo hergestellt)
- sehr dunkles Rosewood-Griffbrett (da ich keine Unterlagen zur Paula bekam, kann ich es aber nicht sagen... das Holz ist sehr dunkel hat aber auch nen Rotstich)
- goldene Grover-Mechaniken
- die typen zwei Alnico-Pickups
- schönes Flametop (welcher Art das ist weiß ich nicht, aber es ist mir auch egal... ich sage einfach mal, dass es schön ausschaut)
- durchsichtig schwarze Lackierung (Black Pepper)
- sehr dünne Lackierung am Hals (Rückseite ist in einem durchsichtigen Dunkelgraubraun lackiert)
- Hals sehr flach geschnitten
Erstmal eingespielt, möchte ich dieses Instrument nicht mehr missen, obgleich ich mir vorstellen könnte, dass man mit einer entsprechenden Pickup-bestückung und Schaltung noch mehr aus der Paula kitzeln könnte...
Viel Spaß bei den Fotos (ggf. reiche ich da noch ein paar nach)!


















