Lange Zeit habe ich davon geträumt mir eine Gitarre bauen zu lassen. Vielleicht so ungefähr drei bis vier Jahre, was verglichen mit meinem jungen Alter wirklich eine lange Zeit ist ;-).
Ich bin über das Internet dann irgendwann auf Siggi Braun gestoßen, seit dem verschlang ich jeden Testbericht über seine Instrumente, surfte im Netz nach Bildern und Informationen über diese tollen Gitarren. Auf der Musikmesse lernte ich Siggi dann nach vorhergehendem E-Mail Kontakt persönlich kennen. Ein sehr netter Mensch mit einem bestechenden, schwäbischen Akzent. Wir planten dann ein wenig zusammen, führten Gespräche über die Holzauswahl, Pickups, Elektrik, usw. und am 30. September 2004 war es dann so weit, meine Angeline war fertig.
Zu den Zutaten dieser ganz besonderen Gitarre:
Der Korpus besteht aus einteiligem, leichten Mahagoni mit einer massiven bookmatched zusammengefügten Decke aus Quilted Maple in AAAA Qualität. Der Hals wurde aus Vogelaugenahorn gefertigt und ist für mich perfekt geformt: Ordentlich Fleisch, aber nicht zu viel, perfekt bespielbar. Das ganze dann in Vintage Amber gebeizt. Darauf ein Griffbrett aus Ebenholz mit Rauteneinlagen aus Abalone. Im 12. Bund ist „Angeline“ in Perlmutt eingeschrieben. Die Hardware ist in Chrom ausgeführt und umfasst eine Tune-o-matic bridge von Gotho und Schaller Locking Tuners.
Zum Klang: Siggi selbst beschreibt sie wie folgt: „Sehr ausgewogener Ton, warm und obertonreich. Viel Power und Klarheit. Vielseitig einsetzbar, perfekt für Rock & Blues“.
Ein Traum von einer Gitarre. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


















