Spot Dot
Warum ich diesen Namen gewählt habe ist leicht zu erkennen. Die Sidedots sind auf Knopfdruck kobaltblau beleuchtet. Die Lichtquelle ist wie bei der Taurus eine extrem helle LED die ihr Licht durch Lichtwellenleiter an den Zielort transportiert. Den Korpus habe ich aus Esche gemacht und mit einer Decke aus schönem Riegelahorn versehen, schwarz gebeizt und nur geölt.
Der Hals aus wunderschöner, geriegelter Olivesche, hat eine extravagante Kopfplatte, deren Machart an eine Konzertgitarre erinnert. Das 8 !!!!mm starke Pau Ferro-Griffbrett trägt nur schmale Abalonestreifen und mein Logo im 12. Bund.
Diese Gitarre ist etwas ganz besonderes und hat ein paar kleine Geheimnisse, die nicht sofort auffallen. Zum einen wäre da der kleine Schalter, der nicht nur für die Beleuchtung zuständig ist, sondern beim Umschalten einen aktiven Booster zuschaltet, der eine regelbare Anhebung des Ausgangssignals bewirkt. Damit bringt man jeden Röhren-Cleankanal zum „Rotzen“ was man dieser „braven“ Gitarre gar nicht zutraut.
Zum anderen hat das Griffbrett eine Hybridbundierung, das heißt.....vom 1. bis 12. Bund sind Jumbofrets eingesetzt, vom 13 bis 24. Bund sind schmale Bundstäbchen eingesetzt. Das bringt einen echten Vorteil beim Spielen in den hohen Lagen, da die Finger etwas mehr Platz haben und die Intonation etwas präziser ist.
Der Steg aus Palisander ist bauähnlich dem einer Jazzgitarre und macht den Ton etwas runder. Die Schwingungswandler sind 2 hervorragende P90er, die sich einzeln aber auch parallel und in Reihe schalten lassen. Dies übernimmt ein Schaller Megaswitch.
Dies ist eine Gitarre, die kaum Wünsche offen lässt. In ihrer Bauart ist sie konsequent auf guten Ton getrimmt.





















