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Yamaha BBG5S Bass

Den Bass gibt es in den Farbvarianten schwarz und weiss. Kopfplatte und Hals sind aus einem Stück Ahorn gefertigt. Das Griffbrett besteht aus Rosewood. Diese Kombination mit dem Body aus Erlenholz verspricht einen fetten und wuchtigen Ton. Auf der Kopfplatte befinden sich gekapselte Mechaniken, die alle sehr leichtgängig und stimmstabil eingestellt sind. Wegen der 5 Saiten müssen (anders als beim 4-Saiter) 2 Saitenniederhalter positioniert werden.

Die massive Brücke aus Messing hat für jede Saite einen individuell einstellbaren Saitenreiter. Es handelt sich um die bewährte „Bolt-on“ Bauweise, was eine schnelle Tonansprache gewährleistet. Das Sustainverhalten des Basses hat dadurch keinen Nachteil. Der Bass hat eine Longscale Mensur (34“ 863,6 mm) und besitzt 24 Bünde.

Für den Sound sorgt eine 2-Band Elektronik; für die Tonaufnahme zwei stufenlos regelbare Doublecoil-PUs.

Anders als die meisten Firmen verwendet Yamaha keine Humbucker. Der Unterschied zwischen Humbuckern und Doublecoils ist minimal, aber beachtenswert. Bei Humbuckern sind die Spulen gegenphasig gepolt, damit Einstreuungen ausgeglichen werden („Bucking the Hum“). Dadurch klingen sie weicher. Bei einem Doublecoil-PU sind die Spulen gleichphasig gepolt. Das hat den Vorteil, dass sie so druckvoll wie Humbucker klingen, allerdings nicht so weich.

Mit Hilfe des Balance-Reglers lässt sich das Signal der beiden PUs stufenlos mischen, während das Volume-Poti die Kontrolle über das Ausgangssignal liefert.

Der Bass hängt sehr ausgeglichen am Gurt. Keine Spur von Kopflastigkeit o.ä. Das Griffbrett ist nur so breit, wie es bei fünf Saiten auch sein muss. Um an die tiefe H-Saite zu kommen ist keine umständliche Fingerakrobatik notwendig. Der Bass lässt sich bei normaler Tragehöhe in allen Lagen leicht bespielen.

Jede Saite lässt den Korpus vibrieren. Über einen Amp gespielt verwöhnt dieser Bass die Ohren mit einem trockenen wuchtigen Sound. Die Einstellungen der PUs spielen eine große Rolle beim Sound. Sind beide Tonabnehmer an, so verhält sich der Klang sehr ausgewogen. Der Neck-PU klingt sehr „rockig“; ausgewogene Bässe und Höhen. Der Steg-PU ist mittenlastiger und näselt eher.

Eine weitere Möglichkeit den Klang zu variieren ist der 2-Band EQ. Die Bässe voll zu boosten, ist kein Problem. Der Höhenregler neigt jedoch bei zu starker Aussteuerung etwas zu rauschen. Dies geht jedoch bei Proberaumlautstärke sowieso unter.

Die PUs sind passiv und besitzen sehr viele Windungen. Trotz des daraus resultierenden hohen Ausgangspegels, bringt er nicht zwangsläufig jeden Verstärker zum clippen. Dem Gainregler der Vorstufe wird noch genügend Spielraum gelassen. Störgeräusche treten zwar zwischendurch auf, jedoch halten die sich wegen der guten Abschirmung des Elektronikfachs in Grenzen.

Top Bass, kleiner Preis, absolut zu empfehlen !


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