Dann ging eine Bestellung zur Firma „Parts is Parts“ in Wilmington/USA. Von dort bekam ich die Original Fender-Teile wie Texas-Special Pickups aus dem Custom-Shop, Vintage-Tremolo, Pickguard, Halsplatte, und Buchsenblech. Hierbei wurde der günstige Dollar-Preis durch Fracht, Zoll und Gebühren leider wieder aufgeblasen. So bezahlte ich letztendlich den hier üblichen Ladenpreis. Aber dafür musste ich schließlich nicht erst lange herumsuchen. Hierzulande bekommt man ja immer nur einzelne Fender-Parts und muss lange suchen, bis man alles beisammen hat.
Die original Kluson-Tuners, die Stringtrees, 5-Weg-Schalter und Potis kamen von Rockinger. Schießlich begab ich mich zu Musik-Produktiv nach Ibbenbüren, wo ich mich dann doch noch entschied, das schneeweiße Pickguard gegen ein mint-farbenes zu tauschen. Als Gurtpins nahm ich wie immer Schaller Security-Locks. Die Verdrahtung übernahm ich 1:1 vom Schaltplan der Fender Mark-Knopfler-Signature-Strat. Jetzt ist sie also fertig – und ich bin begeistert! War ich doch bisher immer Humbucker-Fan, lege ich dieses Teil kaum noch aus der Hand. Die amtlichen Knopfler- und Clapton-Sounds macht sie natürlich mit links. Aber auch bei verzerrten Klängen, von Stevie bis Rory macht sie eine prima Figur. Bisher hatte ich die Ton-Potis bei meinen Gitarren immer auf „Durchmarsch“ stehen, bei dieser Strat bemerkte ich, dass man auch wirklich damit arbeiten kann. Insgesamt hat mich diese schöne Gitarre jetzt ca. 500 € gekostet. Für das Ergebnis nicht zu viel, denke ich.


















