Gibson Les Paul '59 Reissue Historic Collection # 9 3161
Eigentlich sollte noch eine weitere R8 01 (58er) als Backup-Gitarre gekauft werden, aber ich stiess im letzten Moment über diese 03 R9 die zu meiner Überraschung ein ausgepägtes Flametop besitzt.
"Überraschend" deshalb, weil von Gibson kundgetan wurde, dass die 03er Baureihen nur noch mit Figured Top (also mit einem Top wie das meiner 58er) gebaut würden und die 58er nur noch mit einem Plaintop verfügbar seien.
Diese Gitarre hier zeugt vom Gegenteil und vielleicht mag dieses Top, gemessen an manchem wilden Flametop tatsächlich eher ein Figured Top sein. Wie auch immer - sie sieht einfach atemberaubend aus, insbesondere im Sonnenlicht. Dieses Top ist u.a. auch der Grund für den Verkauf ihrer Vorgängerin, die eine von zwei der ersten R9 2003 in Deutschland war.
Die von Gibson vorgenommenen Modifikationen gegenüber allen R9 der Vorjahre sind umfangreich, wurden von allen Fans sehnsüchtig erwartet und machen diese Les Paul zur authentischsten 59er Kopie seit Bestehen der Historic-Serie.
Wie beim originalen Vorbild wurden CTS-Potis, Bumble Bee Kondensatoren verbaut, die Mechaniken und die Trussrod-Abdeckung wurde exakt positioniert, das Griffbrett besteht aus "Brazilian Rosewood" und das Deckenprofil wurde flacher.
Gibson Les Paul '58 Reissue Historic Collection # 8 9155
Diese Gitarre entdeckte ich bei einem eBay-Streifzug. Kurzerhand fuhr ich zum Besitzer und kaufte sie. Die Gitarre ist ein unglaubliches Instrument. Trotz des ordentlich dimensionierten '58er Halses läßt sie sich ebenso einfach bespielen, wie eine Ibanez JEM 7VWH oder andere ausgewiesene Flitzefingergitarren.
Nimmt man sie in die Hand, spürt man eine Magie, die ich so noch bei keiner Gitarre erlebt habe. Es ist der recht authentische Nachbau einer '58er Les Paul, die im Originial neben den Les Paul der Jahre 1959 und 1960 zu den teuersten Vintagegitarren gehören, die die Welt je gesehen hat. Für eine originale Les Paul aus dem Jahr 1959 zahlt man, je nach Decke, zwischen 60.000 und 150.000 Dollar.
Da ist nebenstehender Nachbau aus dem Jahre 2001 wesentlich weniger kostenintensiv.
Fender Stratocaster Ritchie Blackmore Signature Limited
Diese Gitarre ist extrem rar! Es handelt sich, soweit ich das habe recherchieren können, um eine zwischen 97 und 98 weltweit in einer Auflage von 8000 Stück hergestellten Blackmore Signature Fender, die zudem nur für den europäischen und asiatischen Markt produziert wurden (dementsprechend heiss sind die Amerikaner auf die Gitarre, dazu sei zum Beispiel nur einmal auf das Deep Purple- Forum verwiesen).

Diese Fender entspricht exakt der Fender die von Ritchie Blackmore in den 70er und 80er Jahren bei Deep Purple gespielt wurde. Das scalloped Griffbrett ist eine Wucht! Weitaus angenehmer und dezenter gescalloped als die Malmsteen-Fender. Nie habe ich eine leichter zu bespielende Fender in den Händen gehabt. Die beiden (was, nur zwei? Ich sehe aber drei! Stimmt. Erkläre ich gleich...gemach..) Semour Duncan Quarter Pounder haben weitaus mehr Output als die normaler Strats und das typische Single Coil Brummen ist hier auf ein Mindestmass reduziert.
Kurz: Wer mit dieser Gitarre über einen Marshall oder einen Engl-Amp "Lazy" oder "Smoke on the water" spielt, der wird seinen Ohren nicht trauen. Authentischer wird es mit keiner anderen klingen.
Der mittlere Pickup ist nur ein Dummy, d.h. nur eine Single-Coil-Abdeckung. Der Grund dafür ist, dass Ritchie Blackmore nur entweder mit dem Hals- oder mit dem Steg-Pickup spielt und den mittleren Pickup bei seiner Gitarre entfernte. Da dies eine Signature-Gitarre ist, bei der Wert auf eine möglichst authentische Kopie gelegt wurde, ist auch bei dieser kein mittlerer Pickup eingebaut (und nun darf jeder mal raten, warum die Gitarre ziemlich gesucht ist).
Bleibt noch zu sagen dass die Verarbeitung der Gitarre galaktisch ist, besser, als alles was ich von Fender U.S.A bislang zu sehen bekommen habe.























