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Epiphone Elite Les Paul Standard

2003 habe ich von der neuen "Elite"-Reihe von Epiphone Wind bekommen. Es waren Modelle die in Japan hergestellt wurden und mit allen Extras kamen die auch die Mutterfirma (Gibson) zu bieten hatte außer dem blöden Nitrolack! Ich hab mich sofort in diese Klampfe verliebt, der Preis war mir damals allerdings noch zu hoch (rund 1600 Euro - auch auf der Straße!), dafür hätte ich mir auch eine Gibson Classic kaufen können. Wie der Zufall so spielt habe ich ein Jahr später durch Zufall eine neue "Elite" für unter 900 Euro auftreiben können, da musste ich zuschlagen - zumal Epiphone ihre "Elite"-Reihe in "Elitist" unbenennen musste! Dass ich dann noch eine mit der alten Aufschrift "Elite" bekomme, die so nur ein Jahr produziert wurde (zumindest als Exportmodelle mit abgeänderter Kopfplatte) macht mich natürlich sehr Stolz!

Als ich sie dann endlich nach einigen schwierigkeiten bei mir hatte, war ich erstaunt. Die Holzmaserung war einfach Traumhaft (Mahagoni "körnig" Ahorn mit Kreisbahnen!) und man sieht kaum, dass der Body aus zwei Teilen Mahagoni ist! Später erfuhr ich dann, dass die Elite-Reihe die Begehrte "Long-Neck-Tenon"-Konstruktion besitzt. Das bedeutet im Klartext, dass der Hals bis in die Ausfräsung des Halshumbuckers hineinreicht.

Als ich sie dann endlich einstöpselte dachte ich mir: Die ROCKT! Kaum zu glauben, sie ist zwar eine Les Paul klingt aber traumhaft Transparent und selbst im High-Gain bereich bleibt sie Traumhaft klar! Die einzige Modifikation die ich an ihr vornehmen musste, um sie zu schützen, waren Security Locks von Schaller zu installieren. Zum Schluss bleibt wirklich nur eines zu sagen: Ich liebe sie!!


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