Gibson Les Paul Classic
Da liegt sie meine ehemalige Les Paul Classic 1960 in der Farbe Ebony. Baujahr laut Stempel 2001. Besonders gut haben mir die vergilbten Griffbretteinlagen gefallen, die farblich perfekt passten. Korpusform und Gewicht entsprachen der einer Standard Paula.
Was mich am meißten begeistert hat, waren die verbauten Pickups. Der an der Neckposition eingesetzte 496r (Hot Ceramic) klang clean sehr brilliant und scharf, aber keinesfalls zu harsch. Kein Mulm, nix dumpf...einfach nur genial. An der Bridge kauert der 500t(Super Ceramic) unter der deckend schwarz lakierten Ahorndecke, und bringt dem guten Stück Holz bei Crunch oder High Gain mal so richtig die Flöten-/Obertöne bei. ;-) Clean gespielt klang der 500er mir zwar etwas zu hart/steril aber sobald etwas Zerre mit im Spiel war, kam sein wahres Element zum Vorschein. Setzt sich wirklich sehr gut durch. Töne bleiben auch bei noch so viel Gain immer schön differenziert. Beide Pickups sind serienmäßig nicht splittbar, da leider nur Gibsons Nachkaufvarianten 4polig sind. Soweit hatte ich nichts an ihr verändert...gut ich hatte sie auch nicht lange genug. ;-)
Nun ja soweit so gut. Währe das alles, hätte ich sie wohl immer noch. Aber wo viel Licht da auch Schatten. Schatten in Form des "1960 S(ch)lim Taper"-Halses. Ich kam mit dem recht dünnen Hals einfach nicht klar. Nach etlichen Versuchen stand fest, daß wir uns wohl oder übel trennen werden...
















