So um 1999 hatte ich auf einer Web-Site die Custom SB gesehen und war von der Optik beeindruckt. Als ich später im Laden die Gelegenheit, die Gitarre anzutesten, wußte ich: Die soll´s sein.
Nachdem das Modell ausgelaufen war, machte es ein Sonderangebot 2003 auch finanziell möglich, die Gitarre zu kaufen. Baujahr 2002.
Was kann man dazu sagen? Ich war viele Jahre auf der Suche nach der perfekten Synthese aus Humbucker- und Singlecoil-Qualitäten. Aus Fender und Gibson. Diese Gitarre ist das Ende meiner Suche (jedenfalls vorläufig :-) ). Ich würde mal sagen, 60% Fender und 40% Gibson. Aussagekräftige Bässe, strahlende Höhen, geschmackvolle Mitten.
Humbucker-Spieler werden sich am Brummen, der fehlenden Kompression und dem verglichen mit HB doch etwas höhenlastigen Sound stören. Da klingt der Ahornhals auch deutlich mit.
Strat-Strategen wird die Gitarre nicht ausreichend twangig sein, dafür klingt sie dann doch zu warm und zu verbindlich in den Höhen.
Beides auf einmal geht nicht. Diese Gitarre ist ein guter Kompromiß, mehr nicht. Kompromiß? Vielleicht ist sie auch eine Kategorie für sich. So wie eine ES 335 ja auch etwas eigenes ist.
Ich aber frage mich, warum ich erst jetzt auf Gitarren mit P90 gekommen bin - für mich die beste Art, Gitarrensaiten abzunehmen!



















