Nein, diese Schätze gehören NICHT mir, ich will mich nicht mit fremden Fe(n)dern schmücken. Aber: Ich kenne den Keller, in welchem diese Sahneteilchen stehen, sehr sehr gut. Und ich darf sie nach Herzenslust spielen, denn der Inhaber dieser Leckereien ist mein bester Kumpel.
Er hat aber nicht so diesen ausgeprägten "Zeigedrang"...deshalb würdet Ihr nicht in den Genuss seiner Ampsammlung kommen, wenn ich sie Euch nicht hiermit vorstellen würde.
Fangen wir mal LINKS an:
Fender PRO REVERB Amp, 1978, 40 W, 2x12"
Schon das Modell mit Mastervolume...Twin-Sound in relativ ungefährlichen Lautstärken möglich...ich hatte auch so ein Teil, die sind mördergut und empfehlenswert. Besonderheit: Das Ampgehäuse wurde im roten Rattlesnakedesign LACKIERT, das ist KEIN Tolex-Bezug. WER das gemacht hat, weiß ich nicht, aber es ist einfach faszinierend perfekt und Texas-like geworden. Nicht zu verkaufen.
Fender PRO Amp, 1957, ca. 35 W, 1x 15"
Eine Legende. Der sieht nicht nur alt aus, der ist es. Es sind natürlich einige elektronische Bauteile gewechselt worden ("Original"-Zustand ist SCHÖN, "funktionsfähig" ist schöner), aber insgesamt kann man den als Original durchgehen lassen. Den Klang zu beschreiben ist müßig....hört in Eure digitalen Ampsimulatoren rein..... gebt auf den BESTEN Tweed-Sound noch einmal 500 drauf....dann wisst Ihr es....... nein, ist NICHT zu verkaufen.
Fender BASSMAN Amp, 1959, 40 W, 4x10"
Nein, kein Re-Issue..... es ist DER Bassman. Neuer Tweed, neuer Grill, ein Speaker reconed...der Rest ist Legende. Leider zwischenzeitlich verkauft - aber nicht "nur so", sondern u.a. durch einen 1962er Fender CONCERT Amp ersetzt....und DER ist zwar nicht abgebildet, aber auch ziemlich geil... und ebenfalls nicht zu verkaufen.
Melchor MASTER, ca. 1951
Zu DEM weiß man fast nix....lt. einem Schild wurde er in Chicago gebaut, hat etwa 10 Watt....und fängt natürlich recht früh das Zerren an. Aber WIE der Kleine das macht - sagenhaft. DAS ist BLUES pur.... Nein, auch nicht zu verkaufen!



















