Hier seht ihr mein erstes Saiteninstrument.
Zum ersten Mal in der Hand gehabt hab ich ihn im Mitte oder Ende 1994. Mein WG Kollege, eigentlich mehr an Tasteninstrumenten unterwegs, hatte den Bass für einen Job in einem Tonstudio als Bezahlung (oder Teil davon) bekommen und sehr bald festgestellt, dass das nicht so sein Ding ist.
Ich hab den Bass dann ein Semester lang in meinem Zimmer stehen gehabt und mittels des vom Besitzer gebastelten Preamps über meine Stereoanlage, bzw. Kopfhörer geklimpert. Danach ging er erstmal wieder an den Kollegen zurück und ich hab dann bis nach Ende meines Studiums gebraucht, bis ich meinen Ar-ähm-Allerwertesten hoch gekriegt und den Bass für DM 330,- incl. dem Preampchen, gekauft habe. Das war dann 1997!
Das Teil ist ein Squire by 7ender JazzBass made in Korea mit der Seriennummer E1020521 (Baujahr?)
Modifikationen:
Als die Jungs von LeFay mit ihrem Showcase auf Tour waren, hab ich einen Satz RoughCrystals mitgenommen, eingebaut und nicht wieder rausgenommen. Das war sowohl von der Einstreuempfindlichkeit, von den Nebengeräuschen und vom Sound ein riesen Schritt in die richtige Richtung.
Dann hab ich noch Leos Blechwinkel gegen eine Gotoh 102 Brücke ausgetauscht, was dem Sustain zwar gut, der Saitenlage aber eher schlecht getan hat. Nicht nur, dass die solidere Grundplatte eben dicker ist, als das Original, auch die Saitenführungsröllchen haben einen deutlich größeren Durchmesser, als die von 7ender, so dass alles viel weiter über dem Korpus schwebt.
Da ich aber zwischenzeitlich meinen 5 Saiter hatte, war der Squire (auch aus Platzgründen) in seinen Koffer unter die Kommode verbannt. Schade eigentlich, aber dazu später.
Zur Fotosession wieder ausgegraben hab ich mich dann auch um die Saitenlage gekümmert. Aus dem Forum bekam ich den Tipp, den Halswinkel nach hinten zu ändern, was ich dann auch gemacht habe.
Jetzt hab ich ein Signature-Modell, denn als Einlage diente eine alte SWR3 Wildcard, die ich so zugesäbelt hab, dass sie zwischen stegseitige Halsschrauben und das Ende der Tasche passt. Ohne darauf zu achten blieb dabei meine Unterschrift auf dem Rest übrig => Signature Bass :o) Wie auch immer, man kann jetzt von einer Saitenlage reden, die Operation war ein voller Erfolg!
Es ist natürlich Schade, ein Instrument irgendwo versauern zu lassen, noch dazu wo ich den Wert mit den neuen Pickups mal eben verdoppelt habe. :o)
Der Hals ist unbehandelt und fühlt sich super an. Demnächst werd ich ihn wohl mal wachsen.
Ich hab die selben Roundwoundsaiten wieder draufgespannt, die schon drauf waren und find den Sound sehr gut! Besonders die D und G Saiten singen sehr schön.
Wenn man genau nachschaut, dann ist nur noch der Korpus, das Schlagbrett und die Elektronikabdeckung mit Höhenpoti Original. Sogar die Gurtpins sind inzwischen Sicherheitshalten von Dunlop gewichen.
Hmm, also ein original Squire-LeFay-Gotoh-Collins-Schaller-Dunlop fretless Bass :o)
Danke für die Aufmerksamkeit.


















