
Squier JV StratocasterDiese Strat aus der allerersten Made-In-Japan-Serie wurde mir ca. '95 als Vermittlung von einem Bandkollegen für aus heutiger Sicht günstige 300 Euro angeboten.
Zu dieser Zeit hatte ich bereits einige Gitarren (eine 92er Japan Squier Strat, eine Starfield Strat, eine Semiacoustic), aber bei dieser Probe spielte ich nur noch diese Gitarre und danach wollte ich sie nicht mehr hergeben. Zur Finanzierung musste ich meine 92er Squier Japan Strat opfern, aber das wars wert.
Die Gitarre hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Austauschpickups am Steg und am Hals, wobei der Steg-PU aber stark mikrophonisch war.
Das war im allgemeinen SRV-Fieber aber kein Problem: einfach einen neuen Satz Fender Texas Specials rein, und: uuuuuuuaaaaaaaaaahhhhhh, die speckig-weissen PU-Kappen in dieser ansonsten so wunderbar natur-geageten Gitarre sahen schrecklich aus! Was tun? Eine Kanne starken Kaffee gemacht, PU-Kappen für 2-3min in den noch heissen Kaffee und - seht selbst :-) besser kanns der Fender Custom Shop auch nicht!
Weitere Modifikationen:
Nachdem ich den Butterfly-Saitenniederhalter verloren hatte, montierte ich die American Standard Rollenteile.
Schaller Security Lock - mysteriöserweise ist diese Gitarre tatsächlich die einzige, bei der sich die Schallers noch nie gelöst haben *wunder*
Der typische Strat-Sound geht bei dieser Gitarre eindeutig in die kraftvolle, laute Richtung, ohne eben die typischen Strat-Charakteristika zu verlieren. Lange Zeit war dieses Teil meine absolute Hauptgitarre, bis ..... ja bis - seht Euch einfach die JB Strat an :-) Jetzt gibt die Gitarre eine superbe Zweitgitarre ab und dient nebenbei als optischer Aufputz - sie verstrahlt tatsächlich Vintage-Flair, der auf etwas Entfernung mit einer original 62er Strat durchaus mithalten kann.





















